![]() ![]() MEINE GELIEBTE EHEFRAU Ich weiß schon, dass mir eine tolle Frau zusteht. Stimmt doch? Na klar, aber ich gestehe es nur sehr ungern und niemals in der Öffentlichkeit: Ich verdiene sie nicht! Sie ist wunder-wunderschön. Dajenu. (Das alleine wäre schon genug gewesen.)
Sie hat es nicht gewusst! Die Ammersfeld hatte nichts mit dieser Sonderausgabe des theaterWal zu tun. Sie h DIE AMMERSFELD HAT NICHTS GEWUSST, Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen, denn bereits damit schreiben wir hier stadtTheater-Geschichte! In unseren kühnsten Träumen whaben wir uns nicht gedacht, dass wir das schaffen. Wer die Direktorin des stadtTheaters kennt, weiß nämlich, dass es das normalerweise nicht gibt. Anita Ammersfeld kümmert sich um alles und zwar so lange, bis es so perfekt wie möglich ist. Das beschränkt sich nicht im Mindesten auf ihre Aufgaben der künstlerischen Leiterin eines erfolgreichen Kulturbetriebs. Sie kocht auch Tee für verkühlte Künstler; schrubbt selber Dreck vom Teppich, weil die Raumpflegerin überarbeitet ist oder erst in zwei Minuten an dieser Stelle saugen wird; sie macht sich ans Einleuchten, wenn sie fürchtet, das Publikum könnte ihre Stars auf der Bühne nicht deutlich genug sehen; sie jongliert rund um die Uhr mit der Dispo, die nicht nur den künstlerisch ambitionierten Spielplan herbeizaubern und garantieren, sondern auch noch alle – natürlich ganz seltenen Extrawünsche – von vielen Beteiligten, mit einer wirtschaftlich möglichst effizienten Leitung, vereinbaren soll.
„Wir“ sind viele: ihr Mann Erwin Javor (der objektive Herr Ammersfeld), ihr (zu ihrem Leidwesen inzwischen erwachsener) Sohn Daniel Javor, oder Angelika Kofler, die ihr ihre langjährige, jedwede dunkle Zeiten unverdrossen durchhaltende Freundschaft ewig dankbar nachtragen wird; „wir“ sind außerdem die guten und unentbehrlichen Geister des Theaterteams, die gewissermaßen unter Lebensgefahr die Geheimhaltung für dieses Projekt vorangetrieben und viele enthusiastische Extra-Stunden dafür gefunden haben, allen voran Michael Pöhn, Sabine Bauer, Sabine Pribil und Toni Schimany um, ohne Anspruch auf Vollständigkeit, nur die zu nennen, die am meisten, und wie sie nicht oft genug betonen konnten, auch noch gern!, rund um die Uhr sekkiert und buseriert wurden, etwas Perfektes, Tolles, Überraschendes und Liebevolles für die Mutter des stadtTheater und theaterCercle hinzulegen. „Wir“ sind auch all die Menschen, von deren Beiträgen wir hier für eine kleine Auswahl Platz gefunden haben, die es sich nicht nehmen haben lassen, ihr zu gratulieren zu dem, was die Künstlerin und Direktorin geschafft und geleistet hat und zu dem was sie
Wir wissen, liebste Nicki und Frau Direktor, dass du furchtbar leidest, weil wir dieses Geheimprojekt zu deinen Ehren hinter deinem Rücken produziert haben. Du wirst noch mehr leiden, wenn du merkst, dass das Ergebnis nicht ganz so perfekt ist, wie es geworden wäre, hättest du dich heftig eingemischt. Aber, weil wir doch jetzt anstoßen wollen: Simma wieder gut und feiern? Bitte gib a Ruh und freu dich über deine Erfolge! Download: Webtipps: © 2007 - 2011 Erwin Javor
|